Von Seeigeln und Robotern: Der Forstpavillon

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „Robotik im Holzbau“ entwickelte die Universität Stuttgart unter der Leitung des Instituts für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) den Forstpavillon, der ab Mai 2014 auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd ausgestellt wurde. Mit diesem Demonstrationsbau aus Buchenplatten sollten neue Methoden der digitalen Planung und der robotischen Fertigung von Holzleichtbaukonstruktionen erforscht und demonstriert werden. Das Besondere an diesem Projekt: Der Körperbau des Seeigels diente als bionisches Vorbild und das Schalentragwerk des Gebäudes wurde erstmals vollständig computerbasiert geplant und robotisch gefertigt. So war es möglich, eine neuartige Architektur zu schaffen, in der die einzelnen Gebäudeelemente in einem ganzheitlichen Ansatz mehreren Funktionen gleichzeitig dienen. Dies ermöglicht einen besonders ressourcenschonenden Umgang mit den Baumaterialen. Für die Planung kam unter anderem die BIM-Lösung Autodesk Revit zum Einsatz.

Forstpavillon Außenansicht West © ICD/ITKE/IIGS Universität Stuttgart

Forstpavillon Außenansicht West © ICD/ITKE/IIGS Universität Stuttgart

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Schadstoffbelastung sichtbar machen

Ein kleiner Zusatz macht AutoCAD Map 3D und AutoCAD Civil 3D zum überzeugenden Kommunikationsmittel 

Unkenntnis oder Nachlässigkeit? – Immer wieder schädigen Industriebetriebe die Umwelt, und oft bemerkt man diese Schäden erst Jahre später, z. B. wenn Menschen erkranken. Heute sind die Unternehmen zumindest in weiten Teilen Europas sensibilisiert: Abwässer werden gereinigt, Schadstoffe fachgerecht entsorgt. Und doch tauchen immer wieder – oft unerwartet – Altlasten auf.

Sanierungsbedarf

Da möchte ein Industriebetrieb auf seinem Gelände zum Beispiel ein neues Gebäude errichten. Die Planung steht, der Bagger rückt an, und nach kurzer Zeit schließen sich alle Fenster, weil der Geruch, der der neuen Baugrube entströmt, unerträglich ist. Kurze Zeit später stehen die Umweltingenieure mit ihren Messgeräten neben dem Bagger. Ihre Erkenntnisse: Vor etlichen Jahren wurden an dieser Stelle Metalle mit Hilfe von Vinylchlorid entfettet. Die hochgiftige Flüssigkeit ließ man damals einfach im Boden versickern. Jahre später sind nicht nur Boden und Grundwasser auf dem Gelände verschmutzt, auch Privatgrundstücke in der Umgebung sind betroffen.

 

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Planung und Visualisierung einer Schnellstraße

COWI verwendet ein 3D-Modell der vorhandenen geografischen Situation.

Einführung

COWI ist ein globales, technisches Beratungsunternehmen mit weltweit über 6.000 Mitarbeitern, dessen Zentrale sich in Dänemark befindet. COWI hat bisher über 45.000 Projekte in 175 Ländern bearbeitet. Das in Oslo ansässige norwegische Büro hat kürzlich mit den Planungs- und Entwurfsarbeiten an einem neuen Hauptabschnitt der Schnellstraße E16 begonnen. Der 32 Kilometer lange, vierspurige Abschnitt verbindet Norwegen mit Schweden und erfordert angesichts der in dieser Region verbreiteten schlecht tragenden Lehmböden eine sorgfältige Streckenplanung. Der Auftraggeber dieses Projekts ist die norwegische Straßenverkehrsbehörde (NPRA). Zu COWIs Leistungen innerhalb des Projekts zählt der Vorentwurf, einschließlich Straßen, Brücken Entwässerungssystemen, elektrischen Einrichtungen, Landschaftsplanung, geotechnischen Aufgaben, Landvermessung, Umweltstudien und Folgenabschätzung.

Zur Unterstützung von Planung und Entwurf hat sich COWI für Autodesk® InfraWorks 360™ entschieden, die Software für Tief- und Infrastrukturbauprojekte. Mit InfraWorks 360 konnte COWI ein 3D-Projektmodell zur Visualisierung und Planung des Projekts erstellen. Frode Geir Bjoervik, Projektleiter bei COWI für die E16, erklärt: „Das 3D-Modell ist Dreh- und Angelpunkt für unser Projekt. Es erleichtert uns die Kommunikation mit dem Kunden ebenso wie das Verständnis der vorhandenen Bedingungen. Mit InfraWorks 360 konnten wir enorm viel Zeit sparen und dabei einen erstklassigen Vorentwurf präsentieren.“

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Sand ist Geld

Durchgängige Aufbereitung von gescannten Geländedaten in Deutschlands erstem Tiefwasserhafen

Bis der erste deutsche Tiefwasserhafen, der JadeWeserPort (JWP), im Jahr 2012 bereit für die großen Containerschiffe war, gab es über und unter Wasser eine Menge zu tun. Fahrrinne, Zufahrt und Hafenbecken mussten auf eine Tiefe von 20 Metern ausgebaggert werden. Zusammen mit zwei Sandentnahmestellen reichte der Aushub, um daraus das Fundament des neuen, knapp 1,8 Kilometer langen und 650 Meter breiten Hafenterminals zu bauen. Heute ist das Hafengelände mehr oder weniger vollendet. Doch dies gilt nicht für das Land unter Wasser. Hier muss die Wassertiefe kontinuierlich geprüft und bei Bedarf korrigiert werden. Damit bleiben sowohl das Ingenieurbüro, das für Vermessung und Ausbaggern zuständig ist, als auch das Systemhaus, das Software, Schulung und Beratung liefert, im wahrsten Sinne im Boot.

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3D-Software für Wiens Jahrhundertprojekt

WERNER CONSULT konstruiert mit Autodesk Revit Structure einen Teil des Wiener Hauptbahnhofs. Das Gesamtprojekt, das ein Stadtviertel zum Leben und Arbeiten für rund 33.000 Menschen einschließt, ist derzeit das bedeutendste Infrastrukturprojekt in Österreich.

Wien Hauptbahnhof

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Linz – Vorreiter im Bereich 3D-Stadtplanung

Die Stadtplanung Linz erstellt ihre Modelle für Bebauungsstudien mit Autodesk InfraWorks in 3D.

3D-Modell Baulücke Ebelsberg

Früh haben zuständige Stellen daher begonnen, Projekte der Stadtplanung in 3D zu visualisieren, um die Umsetzbarkeit und die Auswirkungen verschiedener Konstruktionsansätze schon vor Baubeginn absehen zu können. Die Stadt Linz stellt Bürgern und ansässigen Unternehmen außerdem seit dem Jahr 2013 das gesamte Stadtmodell in 3D zur Verfügung: Über die Homepage steht es sofort für jeden zum Download bereit. Realisiert hat Linz die Visualisierungen für Bebauungsstudien mit Autodesk InfraWorks: Unterschiedlichste Daten werden in einem Modell zusammengefasst, an dem alle am Projekt Beteiligten gemeinsam arbeiten können.

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Ins Hotel? Digitale Simulation einer Hotel-Zuwegung im künftigen Weltkulturerbe

Bauliche Eingriffe in einem denkmalge­schützten Gebiet sind eine delikate Angele­genheit: Wie kann man die funktionalen An­forderungen so erfüllen, dass schützenswerte Strukturen erhalten bleiben? Noch enger sind die Grenzen gesteckt, wenn – wie im Fall der Speicherstadt in Hamburg – ein Stadtviertel zum Weltkulturerbe werden soll. Ingenieure und Architekten müssen Bauherren und Be­hörden frühzeitig beweisen, dass ihre Lö­sungen auch unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes nachhaltig sind und die Grundlagen für die Erteilung des UNESCO-Ti­tels „Weltkulturerbe“ nicht zerstören. Bei der Umgestaltung eines Verwaltungsgebäudes in ein Hotel war vor allem die Gestaltung der Zuwegung herausfordernd. UDS unterstützte das beauftragte Ingenieurbüro durch ein In­fraWorks-Projekt zur überraschend einfachen und wirksamen Visualisierung und Verkehrs­simulation.

 AMERON Hotel Speicherstadt Hamburg

AMERON Hotel Speicherstadt Hamburg

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Seminartipp: Internetpräsenz, Web 2.0 und Social Media für Architekten

Webauftritt und Social Media-Aktivitäten gehören zu den zahlreichen Möglichkeiten für Architekten, auf sich aufmerksam zu machen. Wer sich unsicher ist, wie er das anstellen soll, Starthilfe benötigt oder wissen möchte, was alles möglich ist, der kann das bei einem der Seminare und Vorträge von Eric Sturm tun. Der studierte Architekt ist nicht nur Dozent für „Interaktive Medien“ an der Hochschule Bochum, sondern berät Architekten und Ingenieure bei allen Fragen rund um eine Internetpräsenz. Die Seminare sind praxisorientiert und auf die Arbeitssituationen von Architekten und Ingenieuren abgestimmt.

Seminarinhalte und -termine sowie weitere Informationen unter: ericsturm.de

Seminare für Architekten und Ingenieure

Seminare für Architekten und Ingenieure

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Zusammenarbeit in Echtzeit

Autodesk BIM 360 Glue hilft M Moser dabei, Projektabläufe für den Ausbau der Alzheimer Gesellschaft in Manhattan zu beschleunigen, Entwurfsoptionen abzugleichen und Ideen innerhalb des Kostenrahmens zu realisieren.

In den frühen 1980er Jahren war China gerade dabei, dem internationalen Markt seine Tore zu öffnen. Der visionäre amerikanische Architekt Moira Moser erkannte die Gelegenheit und gründete 1981 M Moser Associates, eine der ersten Firmen in Hong Kong, die sich auf Innenarchitektur und Arbeitsplatzlösungen für internationale Firmen spezialisierte. Heute hat M Moser über 4500 Projekte abgeschlossen und beschäftigt 700 Angestellte an 16 Standorten weltweit.

Visualisierung des Gebäudes der Alzheimer Gesellschaft in Manhattan

Visualisierung des Gebäudes der Alzheimer Gesellschaft in Manhattan

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Ohio State University nutzt BIM für Facility Management

Die Ohio State University nutzt Autodesk BIM-Lösungen, um Entscheidungsprozesse beim Facility Management zu verbessern und zu beschleunigen.

Die Ohio State University (OSU) ist eine öffentliche Universität in den USA. Mit über 64.000 eingeschriebenen Studenten ist sie eine der größten. Die Verwaltung der Gebäude der OSU ist keine kleine Aufgabe. Allein auf dem Hauptcampus gibt es mehr als 507 Gebäude, inklusive 53, die zum Universitätsklinikum gehören. Die Gebäude-Informationsabteilung im Waxner Medical Center an der Ohio State Universität unterzog sich kürzlich einer ehrgeizigen Initiative, um die Möglichkeiten von Building Information Modeling (BIM) für ihr Gebäudemanagement zu nutzen. Dem Erfolg der Initiative ist es zu verdanken, dass die Ohio State Universität BIM nun auch auf ihren Hauptcampus ausweitet.

3D-Modell der Ohio State University

3D-Modell der Ohio State University

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