Ins Hotel? Digitale Simulation einer Hotel-Zuwegung im künftigen Weltkulturerbe

Bauliche Eingriffe in einem denkmalge­schützten Gebiet sind eine delikate Angele­genheit: Wie kann man die funktionalen An­forderungen so erfüllen, dass schützenswerte Strukturen erhalten bleiben? Noch enger sind die Grenzen gesteckt, wenn – wie im Fall der Speicherstadt in Hamburg – ein Stadtviertel zum Weltkulturerbe werden soll. Ingenieure und Architekten müssen Bauherren und Be­hörden frühzeitig beweisen, dass ihre Lö­sungen auch unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes nachhaltig sind und die Grundlagen für die Erteilung des UNESCO-Ti­tels „Weltkulturerbe“ nicht zerstören. Bei der Umgestaltung eines Verwaltungsgebäudes in ein Hotel war vor allem die Gestaltung der Zuwegung herausfordernd. UDS unterstützte das beauftragte Ingenieurbüro durch ein In­fraWorks-Projekt zur überraschend einfachen und wirksamen Visualisierung und Verkehrs­simulation.

 AMERON Hotel Speicherstadt Hamburg

AMERON Hotel Speicherstadt Hamburg

 

Moderne Speicherstadt

Natürlich zeigt die Ende des 19. Jh. erbaute Speicherstadt schon heute Merkmale ei­ner modernen Großstadt: Der Sandtorkai ist sechsspurig ausgebaut, man findet in der Reihe der ehemaligen Lagerhäuser auch Bau­ten jüngeren Datums. Das achtstöckige Haus Nummer 4 ist in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden und wurde als Ver­waltungsgebäude genutzt. Nun gehört es der Ameron-Kette und wird zu einem Hotel mit 192 Zimmern umgebaut; die Eröffnung ist für Sommer 2014 geplant.

Herausforderung für Ingenieure

Allerdings bedürfen die baulichen Verände­rungen insbesondere bei der Gestaltung der Zuwegung eines gewissen Fingerspitzenge­fühls. Das Gebäude besitzt keine Tiefgarage, für oberirdische Parkmöglichkeiten ist kaum Platz. Es muss eine hinreichend große Vor­fahrt geschaffen werden – für Busse, Taxis, private PKWs und Lieferanten. Fußgänger und Radfahrer müssen das Gebäude bequem und gefahrlos passieren können. Eine funktionelle und stadtplanerisch ver­trägliche Lösung zu finden, ist Aufgabe des Ingenieurbüros Dierk Münster. Es muss seine Planungsideen möglichst früh so präsentie­ren, dass auch technische Laien sicher ent­scheiden können, ob das Vorhaben im Sinne des Weltkulturerbes verträglich ist. Wie geht das – einfach, kostengünstig, schnell und wir­kungsvoll?

Schmelztiegel für Daten

Das Ingenieurbüro hatte schon des Öfteren mit der UDS GmbH als Consultingbüro und Systemhaus zusammengearbeitet, und UDS fand auch für diese Herausforderung eine Lösung: Autodesk InfraWorks. Diese Software kann Daten und Modelle aus verschiedenen Autodesk-Produkten verarbeiten und gleichzeitig GIS-, Raster-, DGN- und Sketch-Up-Daten importieren. Daraus bildet sie ein gemeinsames Datenmodell, das sich leicht visualisieren und verändern lässt. Vor allem ist es möglich, Situationen zu simulieren. Daten waren zum Glück reichlich vorhan­den: Das Gebäude war mit Hilfe von Au­todesk Revit geplant worden, die Stadt lieferte das digitale Stadtmodell im DXF-Format, die Straßenplanung war mit Auto­desk Civil 3D erstellt worden. Dazu kamen digitale Fotos der Hotelumgebung im JPG-Format sowie eine Grobplanung der Zuwe­gung aus Civil 3D. Aus dieser Vielfalt das künftige Hotel samt Zufahrt in der echten Umgebung zu visualisieren, war ein Leich­tes. Roman Börnchen, Geschäftsführer von UDS, erklärt: „Wenn man sich einen Tag lang mit der Software beschäftigt, geht das fast intuitiv.“

Visualisieren und Simulieren

 Auch muss man kein Konstruktionsspezi­alist sein, um das Ergebnis zu verstehen: Jeder Laie erkennt die dargestellte Situa­tion. „Wir können schon bei der Präsenta­tion Dinge verändern und dem Bauherrn alternative Möglichkeiten aufzeigen“, freut sich Dierk Münster. „Wie soll die Vorfahrt gepflastert werden? Wo und wie lassen sich historische Steine verbauen? Was ist zu tun, damit sich die Zufahrt möglichst harmo­nisch in die Umgebung einfügt?“ Und InfraWorks kann noch mehr: Es zeigt das Gebäude im Tagesverlauf – vom Son­nenaufgang bis in die tiefe Nacht ist die Wirkung von Tages- und Kunstlicht zu be­obachten; man sieht das Hotel auf Wunsch an strahlenden Sonnentagen oder bei be­decktem Himmel. Und schließlich erleben die Betrachter die Zufahrt in Aktion: Wie stark darf der Verkehr sein, damit pro Stun­de 20 Gäste mit Taxi oder PKW an- und abreisen kön­nen? Blockiert der Bus die Straße, wenn morgens eine schier endlose Zahl von Fahr­rädern am Hotel vorbeifährt? Kann der Müllwagen in die Zufahrt einbiegen, wenn man die Grünstreifen-Variante wählt? Die Infra­structure Design Suite stellt alle virtuellen Verkehrsteilnehmer zur Verfügung, und ihre Frequenz lässt sich mit Schiebereglern ganz einfach einstellen.  Die Planer haben die Bauherrin und die Hamburger Behörden mit dieser Präsen­tation begeistert. Auch Projektbeteiligte ohne Ingenieurwissen konnten sich einbrin­gen und Vorschläge machen. So erhielten die Ingenieure wertvolle Impulse für die weitere Planung; das Vertrauen der Auf­traggeber ist gewachsen. Für dieses Ergebnis lohnt sich die Investi­tion – egal, ob man sich entscheidet, die Software selbst anzuschaffen und zu er­lernen oder ob man projektbezogen einen Dienstleister engagiert. Roman Börnchen schätzt den Aufwand für eine solche Prä­sentation auf zwei bis drei Tage: „Da ist allerdings das Beschaffen der Daten von ex­ternen Stellen schon eingerechnet.“

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Seminartipp: Internetpräsenz, Web 2.0 und Social Media für Architekten

Webauftritt und Social Media-Aktivitäten gehören zu den zahlreichen Möglichkeiten für Architekten, auf sich aufmerksam zu machen. Wer sich unsicher ist, wie er das anstellen soll, Starthilfe benötigt oder wissen möchte, was alles möglich ist, der kann das bei einem der Seminare und Vorträge von Eric Sturm tun. Der studierte Architekt ist nicht nur Dozent für „Interaktive Medien“ an der Hochschule Bochum, sondern berät Architekten und Ingenieure bei allen Fragen rund um eine Internetpräsenz. Die Seminare sind praxisorientiert und auf die Arbeitssituationen von Architekten und Ingenieuren abgestimmt.

Seminarinhalte und -termine sowie weitere Informationen unter: ericsturm.de

Seminare für Architekten und Ingenieure

Seminare für Architekten und Ingenieure

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zusammenarbeit in Echtzeit

Autodesk BIM 360 Glue hilft M Moser dabei, Projektabläufe für den Ausbau der Alzheimer Gesellschaft in Manhattan zu beschleunigen, Entwurfsoptionen abzugleichen und Ideen innerhalb des Kostenrahmens zu realisieren.

In den frühen 1980er Jahren war China gerade dabei, dem internationalen Markt seine Tore zu öffnen. Der visionäre amerikanische Architekt Moira Moser erkannte die Gelegenheit und gründete 1981 M Moser Associates, eine der ersten Firmen in Hong Kong, die sich auf Innenarchitektur und Arbeitsplatzlösungen für internationale Firmen spezialisierte. Heute hat M Moser über 4500 Projekte abgeschlossen und beschäftigt 700 Angestellte an 16 Standorten weltweit.

Visualisierung des Gebäudes der Alzheimer Gesellschaft in Manhattan

Visualisierung des Gebäudes der Alzheimer Gesellschaft in Manhattan

Bei M Moser spielt die 3D-Modellierung mit Building Information Modeling (BIM)-Lösungen eine wichtige Rolle. Es ermöglicht M Moser und seinen Kunden, einen Arbeitsplatz-Entwurf bereits zu erleben, noch bevor er realisiert wird. „Unser Ziel ist es, die Kommunikation ins Zentrum unserer Projektabläufe zu stellen.“ erklärt Chris Swartout, Senior Partner bei M Moser Associates. „Wir wollen die Kraft der Informationen, die durch 3D möglich sind, nutzen. Nicht nur um am Ende potenzielle Konflikte zu lösen, sondern um die besten Ergebnisse zu erzielen, indem wir von Anfang an die Erfahrungen aller mit einfließen lassen.“

M Moser nutzt Autodesk BIM 360 Glue um die Kommunikation der Projektbeteiligten mithilfe von 3D-Modellen zu verbessern und dadurch Fehler in der Bauphase sowie daraus entstehende, unnötige Kosten vermieden.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Architekten | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ohio State University nutzt BIM für Facility Management

Die Ohio State University nutzt Autodesk BIM-Lösungen, um Entscheidungsprozesse beim Facility Management zu verbessern und zu beschleunigen.

Die Ohio State University (OSU) ist eine öffentliche Universität in den USA. Mit über 64.000 eingeschriebenen Studenten ist sie eine der größten. Die Verwaltung der Gebäude der OSU ist keine kleine Aufgabe. Allein auf dem Hauptcampus gibt es mehr als 507 Gebäude, inklusive 53, die zum Universitätsklinikum gehören. Die Gebäude-Informationsabteilung im Waxner Medical Center an der Ohio State Universität unterzog sich kürzlich einer ehrgeizigen Initiative, um die Möglichkeiten von Building Information Modeling (BIM) für ihr Gebäudemanagement zu nutzen. Dem Erfolg der Initiative ist es zu verdanken, dass die Ohio State Universität BIM nun auch auf ihren Hauptcampus ausweitet.

3D-Modell der Ohio State University

3D-Modell der Ohio State University

In der Regel assoziiert mit dem Entwurf von Gebäuden, ist BIM ein Prozess, der intelligente, digitale Gebäude-Modelle einsetzt, um den Nutzen im Gebäudelebenszyklus zu erhöhen. Mithilfe von Autodesk Revit erstellt die OSU 3D-Modelle für Gebäude. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass uns das Arbeiten mit den 3D-Modellen hilft, die Gebäude zu verstehen und effektiver mit den Menschen zusammenzuarbeiten, die sie nutzen“, sagt Joe Porostosky, Senior Manager für Facilities Information and Technology Services an der OSU. „Der Kernnutzen von BIM besteht für uns darin, in der Lage zu sein, bessere, effektivere Entscheidungen schneller zu treffen.“

Mit BIM und der Hilfe von Autodesk Revit war die OSU in der Lage:

  • Geld und Zeit bei der Planung von Gebäudesanierung zu sparen
  • Entscheidungsprozesse beim Facility Management zu verbessern und zu beschleunigen
  • Die Nutzerzufriedenheit in Bezug auf Renovierungsergebnisse zu erhöhen
  • Bessere Gebäudeinformationen für Energiesparprojekte zur Verfügung zu stellen

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gebäudetechniker | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Projektsteuerung in der Cloud

Mit BIM-Lösungen und Cloud-Services setzt GOLDBECK Maßstäbe

Seit 1969 konzipiert, baut und betreut GOLDBECK Komplettlösungen für den gewerblichen und kommunalen Hochbau. Schwerpunkt des Leistungsspektrums sind Industrie- und Logistikhallen, Bürogebäude und Parkhäuser. Darüber hinaus realisiert das Unternehmen Schulen, Sporthallen und Solaranlagen. Bevor ein maßgeschneidertes Konzept für ein komplettes Bauvorhaben steht, gilt es, unzählige Details zu durchdenken – Grundstücksauswahl, kundenspezifische Objektplanung, Erweiterungsplanung und die Betrachtung der Kosten über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes. Die Anforderungen lauten dabei Wirtschaftlichkeit, Qualität und Schnelligkeit. GOLDBECK setzt auf die BIM-Lösungen von Autodesk, um diesen Kundenansprüchen gerecht zu werden und Bauprojekte von Konzept über Planung und Erstellung bis zum Gebäudemanagement erfolgreich umzusetzen. Die Projektkoordination soll in Zukunft in der Cloud erfolgen, mit Autodesk BIM 360 Glue.

 

GOLDBECK nutzt Autodesk für die Realisierung einer fünfgeschossigen Büroimmobilie

GOLDBECK nutzt Autodesk für die Realisierung einer fünfgeschossigen Büroimmobilie

 

Planen in 3D

GOLDBECK beschäftigt etwa 3.300 Mitarbeiter. Diese arbeiten an 29 Standorten in Deutschland und zehn Standorten im europäischen Ausland. Für die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten ist Building Information Modeling (BIM) von größter Bedeutung. BIM bezeichnet ein Konzept der digitalen Planung, bei dem alle Vorgänge und Daten rund um den Lebenszyklus eines Gebäudes miteinander in Verbindung stehen. Kern des Ganzen bildet ein virtuelles, digitales 3D-Modell des geplanten Gebäudes am Computer, das als zentrale Informationsdrehscheibe allen Beteiligten die notwendigen Projektdaten zur Verfügung und in Bezug zueinander stellt. Projekte lassen sich detailliert planen, das Aussehen des zukünftigen Gebäudes exakt visualisieren und Faktoren wie Kosten, Planungsabläufe und Umwelteinflüsse besser nachvollziehen. BIM betrachtet keinen Aspekt isoliert, sämtliche Gesichtspunkte eines Bauvorhabens werden gegeneinander abgewogen und Varianten ausprobiert. Das hilft allen Beteiligten in einem kosteneffizienten und durchgängigen Prozess, die beste Lösung zu finden.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Architekten | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rettung eines Weltkulturerbes

Das Stadtplanungsamt Bamberg visualisiert die Auswirkungen eines ICE-Projekts in einem 3D-Stadtmodell in der Cloud

Die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Die Altstadt ist der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern der Bundesrepublik und seit 1993 Weltkulturerbe der UNESCO. Das Bewusstsein für diesen besonderen Status ist bei den Bambergern sehr ausgeprägt. Umso größer war die Aufregung, als die Deutsche Bahn eine Veränderung der ICE-Trasse durch die Domstadt entwickelte.

Durch die Stadt Bamberg soll bald eine ICE-Trasse führen.

Durch die Stadt Bamberg soll bald eine ICE-Trasse führen.

Bamberg liegt an der geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecke München-Berlin, die zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit gehört. Mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde sollen ICEs und Güterzüge in Zukunft durch die oberfränkische Stadt fahren. Die Planungen der Deutschen Bahn AG sahen vor, die ICE-Trasse auf vier Gleise auszubauen und mit hohen Lärmschutzwänden einzurahmen. Auf einer Strecke von vier Kilometern sollte sich die bis zu sechs Meter hohe Mauer mitten durch die Stadt ziehen. Betriebsverlagerungen sowie Eingriffe in die Bausubstanz, in Wasserschutzzonen sowie in gärtnerische Nutzflächen wären unausweichlich.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Infrastruktur | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rohstoffwandel zum Greifen nah

Die Planungsgesellschaft Scherr+Klimke realisierte mit Building Information Modeling-Lösungen von Autodesk den Bau einer innovativen und europaweit einzigartigen Bioraffinerie-Anlage

 

Erdöl ist weltweit einer der wichtigsten Energieträger und wird zudem in großem Maße als Rohstoff in der chemischen Industrie eingesetzt. Doch aufgrund ständig steigender Nachfrage nach dieser begrenzten Ressource werden sich die natürlichen Vorkommen irgendwann dem Ende zuneigen. Chemieunternehmen bemühen sich deshalb seit Jahren, Erdöl durch nachwachsende Rohstoffe wie Pflanzen, Stroh, Holz oder Mikroalgen zu ersetzen. Mit dem Bau des Fraunhofer chemisch-biotechnologischen Prozesszentrums (CBP) in Leuna soll nun ein Rohstoffwandel vorangetrieben werden, weg vom Erdöl hin zur Nutzung von Biomasse.

 

Als Chemiestandort blickt Leuna auf eine mehr als 90-jährige Geschichte zurück. Seit mehreren Jahren wird dort auch die chemische Nutzung nachwachsender Rohstoffe erforscht. Allerdings reichten die bisherigen Kapazitäten des Labors nicht für die Übertragung auf große, produktrelevante Mengen aus. Das CBT des Fraunhofer Instituts eröffnet nun neue Möglichkeiten und schließt die Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung. In einer dreijährigen Pilotphase der Bioraffinerie‑Anlage soll die vollständige Verwertung von erneuerbaren Ressourcen in Chemieprodukte erstmals in großen Dimensionen getestet werden. Bis zu einer Tonne Holz kann die europaweit einzigartige Anlage pro Woche verarbeiten.

 

Aussenansicht des Forschungsgebäudes

Außenansicht des Forschungsgebäudes

Am 2. Oktober 2012 wurde das CBT von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeweiht. Die insgesamt über 2.000 Quadratmeter große Fläche umfasst ein Hauptgebäude mit Laboren, Utility- sowie Büroräumen und ein separates Gebäude mit Lagerräumen für Rohstoffe, Hilfsstoffe und Endprodukte. Für eine bestmögliche Koordination der Gebäude- und Anlagentechnik arbeitete die zuständige Planungsgesellschaft Scherr+Klimke AG mit Building Information Modeling (BIM)-Lösungen von Autodesk.

 

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tragwerksplaner | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Runde muss ins Eckige

WABE-PLAN Architektur realisierten mit den Building Information Modeling-Lösungen von Autodesk einen Umbau des Weser-Stadions zu einem reinen Fußballstadion inklusive einer innovativen Photovoltaik-Anlage

 

Beim Fußball geht es um die ganz großen Gefühle – Hoffen, Leiden, Jubeln. Die alten Mehrzweck-Sportstätten haben sich zu Arenen entwickelt, die Spiel und Spannung, Erlebnis und Emotion näher an die Zuschauer bringen. Wie die neue Fußball-Arena des Traditionsvereins Werder Bremen, die 42.500 Zuschauern Platz bietet. Ab 2007 wurde das alte Leichtathletikstadion mit Fußballplatz komplett umgebaut: ein neues Dach mit integrierter Photovoltaikanlage, neuen Kurventribünen, VIP-Lounges, erneuerter Medien- und Sicherheitsbereich sowie eine neue, moderne Außenhaut, ebenfalls mit integrierter Photovoltaikanlage. Einzigartig dabei ist, dass diese Anlagen ein wesentlicher integrierter Bestandteil des nachhaltigen Gebäudekonzepts sind. Für Entwurf und Ausführungsplanung setzte das Architekturbüro WABE-PLAN auf 3D-Modellierung mit Autodesk-Lösungen.

3D-Schnitt des neuen Weser-Stadions

Das Weser-Stadion ist eines der deutschen Traditionsstadien. Seit seiner Errichtung 1919 hat es schon einige Umbaumaßnahmen erlebt. Mit dem jüngsten vierjährigen Umbau ab 2008 wurden die beiden Architekten Jens Walko und Eberhard Beck, Inhaber von WABE-PLAN Architektur, von dem für den Umbau des Weser-Stadions verantwortlichem Generalplaner, der Procon Ingenieurgesellschaft mbH aus Bremen, beauftragt. Als Planer verfügen WABE-PLAN aus früheren Projekten über Kompetenz im Stadionbau. Zum Beispiel waren die beiden am Umbau des Gottlieb Daimler Stadions in Stuttgart beteiligt. Eines der Kriterien für die Auftragsvergabe war, dass das Weser-Stadion als 3D-Daten-Modell entwickelt werden sollte. „Da wir im Büro bereits seit einiger Zeit zumeist kleinere Projekte mit Autodesk Revit, der 3D-Planungssoftware von Autodesk, realisierten, waren wir uns sicher, dass wir dieser Herausforderung gewachsen sind“, erklärt Eberhard Beck.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Architekten | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreativität ist langweilig

Trends setzen und zuverlässige Ergebnisse erzielen

Die Planung und der Entwurf eines Messestandes sind unspektakuläre Aufgaben für Architekten? Schließlich handelt es sich um etwas Temporäres, das meist nach wenigen Tagen wieder abgebaut wird. Thomas Bischof von IMAG Internationaler Messe- und Ausstellungsdienst ist da anderer Meinung. Er sagt, der Reiz liege gerade darin, dass das Produkt des Architekten nicht von langer Dauer sei. Durch diese Kurzlebigkeit tun sich neue Möglichkeiten auf.

Für die Entwürfe der Messestände arbeitet IMAG mit der Building Information Modeling (BIM)-Lösung Autodesk Revit Architecture. Sie dient allerdings nicht nur als Organisationstool, um Systemstände schnell zu zeichnen, sondern auch als Kreativtool. Freie, wellige oder runde Formen sind mit Revit gut zu bearbeiten. Ein weiterer Vorteil der Lösung: Durch die realistischen Abbildungen können sich Kunden die Ergebnisse schon in der Entwurfsphase bildlich vorstellen.

Im Gespräch mit Dr.-Ing. Wolfgang Bachmann vom Architektur-Magazin Baumeister erklärt Thomas Bischof, wie Autodesk Revit das Unternehmen im schnelllebigen Messebau-Alltag unterstützt.

Veröffentlicht unter Architekten, Videos | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mit BIM durchstarten

 

Die Schneider Bauingenieure GmbH überzeugt seine Kunden mit Building Information Modeling (BIM)

Für Josef Schneider war ein Aspekt schon immer wichtig: Fortschrittliches Planen, am besten in 3D. Bereits während des Studiums suchte der Bauingenieur nach einer „zukunftsweisenden Software“. 2008 gründete Josef Schneider die Schneider Bauingenieure GmbH in Kelheim. Die Firma aus Niederbayern bietet Komplettlösungen für die verschiedensten Sparten des Bauwesens an. Sie erstellt z.B. Entwurfs-, Ausführungs- und Tragwerkspläne, aber auch Brandschutzpläne und Energieausweise. Zusätzlich bieten die Schneider Bauingenieure Leistungen in den Bereichen Holz- und Holzrahmenbau, Werbeanlagen sowie Befestigungstechnik an. Die Auftraggeber sind sowohl Kommunen als auch private Haushalte sowie Ingenieurbüros.

Modell eines ökologischen Wohnhauses aus Holz.

Modell eines ökologischen Wohnhauses aus Holz.

Täglich steht das junge Unternehmen vor verschiedenen Herausforderungen. Bei gleicher Qualität müssen Bauprojekte immer schneller und kostengünstiger realisiert werden. Eine Herausforderung, die sich nur mit erheblichen Effizienzsteigerungen meistern lässt. Die Schneider Ingenieure haben dabei den Anspruch, einwandfreie Arbeit abzuliefern und die Kundenzufriedenheit stets auf dem höchsten Niveau zu halten. „Die Zufriedenheit unserer Auftraggeber steht für uns an erster Stelle. Schließlich ist diese der Garant für weitere gemeinsame Projekte und neue Kunden“, sagt Josef Schneider. In Autodesk sieht der Geschäftsführer genau den richtigen Partner, um seine Unternehmensziele zu erreichen. Das Unternehmen arbeitet mit der Entwurfs- und Planungssoftware Autodesk Revit Architecture und Autodesk Revit Structure, der Lösung für die Tragwerksplanung. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Architekten, Tragwerksplaner | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar